Oberwellenanalyse

Performante Oberwellenauswertung zur Reduktion von Störeinflüssen

Um auch unter Störeinflüssen wie schwankenden Prüfteiltemperaturen oder Fehlpositionierungen des Prüfteils in der Prüfspule eine hohe Reproduzierbarkeit zu gewährleisten, wird die Oberwellenauswertung eingesetzt. Diese sichert eine hohe Langzeitstabilität der Prüfergebnisse. Eine Neukalibrierung ist selbst bei einem Chargenwechsel normalerweise nicht erforderlich.

Voraussetzung für die Oberwellenauswertung ist ein leistungsfähiger Verstärker, wie er bei den MAGNATEST-Prüfgeräten eingesetzt wird. Die Wechselfeldmagnetisierung ferromagnetischer Bauteile wird durch die sogenannte „Hysteresekurve“ beschrieben, welche einen sehr empfindlichen Indikator für eine Vielzahl von Werkstoffeigenschaften darstellt.

Durch die „hochenergetische“ Magnetfeldanregung werden sogenannte Oberwellen (ungeradzahlige Vielfache der Sendefrequenz) generiert. Das MAGNATEST ist in der Lage, diese mithilfe einer FFT auszuwerten.